Friday, 10. september 2010
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10 Jahre nach der Einführung des führerscheinfreien Bootfahrens hat der TMV eine positive Bilanz gezogen: „Mit dem Charterschein hat
sich Mecklenburg-Vorpommern im Wassertourismus eine neue Zielgruppe erschlossen und einen Aufschwung erlebt, von dem zahlreiche Charterfirmen und touristische Anbieter profitieren“, sagte
Verbandspräsident Mathias Löttge. Umfragen zufolge wird heute fast jedes zweite Schiff im Landesinneren von Menschen gechartert, die keinen Bootsführerschein besitzen. Das entspricht in etwa
einer Verdopplung im Bootstourismus in der aufgrund ihrer Größe und Angebotsvielfalt dennoch nicht überfüllten Mecklenburgischen Seenplatte. „Hochgerechnet wird derzeit pro
Jahr rund 12.000 Mal führerscheinfrei abgelegt“, erläuterte Löttge. Damit einher gingen Gesamtjahresumsätze in Millionenhöhe.
Insgesamt seien seit dem Jahr 2000, in dem das führerscheinfreie Fahren im Nordosten als Modellversuch startete, rund 80.000 Charterscheine ausgestellt worden. „Die anfangs bisweilen zu
verspürende Skepsis gegenüber der neuen Regelung ist der vollen Akzeptanz dieses gastfreundlichen Angebotes gewichen“, fügte er hinzu.
Mit dem Charterschein ist das Fahren von Haus- und Motorbooten bis zu 15 Metern Länge und 12 km/h Höchstgeschwindigkeit fast im gesamten Binnenrevier im Nordosten – dem Blauen Paradies – ohne
Führerschein möglich. Bootstouristen können auf diese Weise Törns auf ausgewiesenen Wasserstraßen von Dömitz in Westmecklenburg über die Landeshauptstadt Schwerin bis in die Mecklenburgische
Seenplatte und Neustrelitz unternehmen. „Wer Gefallen am Bootfahren in der Natur findet, erwirbt anschließend häufig einen unbefristet gültigen Bootsführerschein“, so Mathias Löttge. Darüber
hinaus nutzten nicht nur Einsteiger den Charterschein, sondern auch erfahrene Skipper, die zuvor ihren Hausbooturlaub in ausländischen Revieren verbrachten. Laut Harald Kuhnle, Geschäftsführer
des Unternehmens Kuhnle Tours, besitzen rund 40 Prozent der Gäste, die bei ihm ein Hausboot mieten, keinen Führerschein. Nach Auskunft des Hafenmeisters von Waren/Müritz, Jens Ahlrep, ist etwa
die Hälfte der im Stadthafen festmachenden Boote mit Charterbescheinigung unterwegs.
Freizeitkapitäne werden in einem verpflichtenden dreistündigen Kurs unter anderem in die Handhabung des Bootes, Sicherheitsregularien und Rettungsmittel sowie in das Verhalten beim Schleusen
eingeführt. Nicht zuletzt aufgrund der fundierten Einweisung sowie der begrenzten Geschwindigkeit sieht auch die Wasserschutzpolizei die Charterscheinregelung als Bereicherung für den Tourismus.
Laut Hartmut Richter, Kriminalhauptkommissar bei der Wasserschutzpolizeidirektion MV, ist infolge der Regelung kein Ansteigenvon Bootsunfällen zu verzeichnen, zu denen bereits das leichte
Touchieren von Seezeichen, Hafenanlagen oder anderer Boote zählt. „Lediglich rund fünf Prozent der 250 gemeldeten Sportbootunfälle im vergangenen Jahr sind von Bootsführern ohne Führerschein
verursacht worden“, erklärte Richter. Unternehmer Harald Kuhnle zufolge sind selbst dies jedoch zumeist kleinere Schäden im Bereich unter 100 Euro. Laut Bundesverband für Wassersportwirtschaft
entfallen 75 Prozent des deutschen Chartergeschäftes mit jährlich 37.000 Chartergästen, mehr als 180.000 Übernachtungen von Chartertouristen und einem Umsatzvolumen
von 20 Millionen Euro auf MV. Schätzungen zufolge machen die in der amtlichen Statistik nicht auftauchenden Bootstouristen sowie -eigner allein in MV rund 600.000 Übernachtungen im Jahr aus.
Quelle: Tourismuszeitung des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Ausgabe 9-2010, Foto: Thomas
Kohler@Flickr CC-Lizenz
von Mueritz
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Friday, 30. july 2010
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Anlässlich der Museumseröffnung vor 40 Jahren
lädt das Mueßer Freilichtmuseum in Schwerin am Samstag, 31. Juli 2010, ab 14.00 Uhr zu einer bunten Geburtstagsfeier ein. Bis 18.00 Uhr heißt es dann vor der historischen Kulisse des
Niederdeutschen Hallenhauses „Hüt ward platt snackt“.
Auf der Museumsbühne werden die pfiffigen Jungs der Gruppe „Reuters Fritzen“, „Fru Meier un Fru Susemil" alias Angret Jorzik und Christel Schulz ut Roggendörp und der Plattdeutsche Verein
aus Rehna ein vergnügliches Jubiläumsprogramm präsentieren. Darüber hinaus wird noch der eine oder andere Überraschungsgratulant erwartet. Die Moderation übernimmt Andreas Auer, bekannt als
Schauspieler der Fritz-Reuter-Bühne des Mecklenburgischen Staatstheaters.
Ab 20.00 Uhr kann auf dem Museumshof bis in die Abendstunden getanzt, gerockt und geschwoft werden, wenn die „Kinder des Ostens“ ihr ganz spezielles Geburtstagskonzert geben.
Programm 31.07.2010
14.00 – 15.00 Uhr: Reuters Fritzen
15.00 – 15.45 Uhr: Fru Meier un Fru Susemil
15.45 – 16.45 Uhr: Rehnaer Tanz- und Folkloregruppe
16.45 – 17.00 Uhr: Geburtstagsgrüße von Anke Gohsmann & M. Smit
17.00 – 18.00 Uhr: „Jürnjakob Swehn lässt grüßen“ ein musikalisches Gillhoff-Programm mit Wolfgang Kniep und Rainer Koch
Ab 20.00 Uhr: DIE KINDER DES OSTENS
Freilichtmuseum Schwerin-Mueß
Alte Crivitzer Landstraße 13
19063 Schwerin
Quelle: Mecklenburgisches Volkskundemuseum
von Mueritz
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Wednesday, 2. june 2010
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11:29
Unter dem Motto "Sing man
tau" veranstaltet der Förderverein des Kreisagrarmuseums Dorf Mecklenburg am 12. Juni 2010 ab 14 Uhr erstmals ein Treffen für Freunde der niederdeutschen Sprache. Zehn Vereine und Sprachkundler
aus nah und fern haben bereits zugesagt, im Reuterjahr 2010 auf der „Märchenwiese“ des Museums einen netten Nachmittag „up platt“ zu gestalten, weitere Mitstreiter sind gerne gesehen. Neben
„Läuschen un Riemels“ von Fritz Reuter, Rudolf Tarnow und Richard Wossidlo gibt es Tanz und Gesang, mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.
Wenn das Wetter und die Lichtverhältnisse es zulassen, wird abschließend der Film über die „Mecklenburger Bauernhochzeit“ gezeigt, die 1995 als Schauspiel mit über 200 Akteuren auf dem
Museumsgelände tausende Gäste begeisterte. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Erwachsene zahlen 2 Euro Eintritt.
Das Museum zeigt Landtechnik, Haus- und Hofwirtschaft, Agrarpolitik und Volkskunde aus der Region Westmecklenburg.
Öffnungszeiten des Kreisagrarmuseums Dorf Mecklenburg :
April bis Oktober täglich 10.00 - 16.00 Uhr
November bis März Montag bis Freitag 10.00 - 16.00 Uhr
Bei Voranmeldung auch außerhalb dieser Zeiten.
Quelle und weitere Information:
Kreisagrarmuseum Dorf Mecklenburg - Ostdeutsches Landtechnikmuseum
(Museum des Landkreises Nordwestmecklenburg)
Rambower Weg, 23972 Dorf Mecklenburg
Tel.: 03841/79 00 20 oder 79 65 10
Fax: 03841/79 01 14
E-Mail: agrarmuseum@nordwestmecklenburg.de
Internet: www.nordwestmecklenburg.de
von Mueritz
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Wednesday, 28. april 2010
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22:37
Die Frage nach dem
Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist auch immer die Frage danach, was zuerst da war, der Gast oder der Gastgeber. 20 Jahre nach dem Umbau der FDGB-Strukturen in weniger geordnete aber doch
viel ordentlichere Verhältnisse scheint die eine Hälfte der Gefragten und der Ungefragten zu glauben, dass es Weitsicht und Antizipationsvermögen von Politik und Wirtschaft waren, die dem
Urlaubsland und den Touristen Flügel verliehen. Die andere Hälfte hält Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern offenbar für ein Naturereignis, das so unweigerlich über das Land kam wie die
Vulkanasche aus Island – nur eben fruchtbarer und sozusagen als warmer Regen.
Die Frage nach dem Tourismus ist also die Frage danach, ob es sich dabei um Lohn oder Geschenk handelt. Beides stimmt – die Wahrheit liegt wie so häufig in der Mitte und nicht am Rand: Lohn
insofern, als dass tatsächlich viele Prozesse und Entwicklungen mit Bedacht und zumindest der Ahnung angestoßen wurden, dass sie zielführend sein werden. Geschenk insofern, als dass die
naturräumlichen Vorzüge manche in Mecklenburg-Vorpommern umgesetzte Idee hier größer haben werden lassen als sie es andernorts hätte werden können. Der rechte Lehrsatz zum Thema lautet folglich:
Am rechten Ort kann man sich seine Geschenke verdienen. Und dort, wo Gast und Gastgeber sich gegenseitig anspornen und wie in Mecklenburg-Vorpommern längst in ein schön geordnetes
Wechselverhältnis zueinander getreten sind, erübrigt sich schlussendlich auch die rückwärtsgewandte Frage, wer zuerst da war.
Quelle: Newsletter Tourismusverband Mecklenburg Vorpommern, Ausgabe April 2010 - Foto: Thomas
Kohler@Flickr CC-Lizenz
von Mueritz
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Sunday, 28. march 2010
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Fischland-Darß-Zingst zählt zu den beliebtesten Urlaubsgebieten an der Ostsee. Zusammen mit Air Berlin können Sie die Halbinsel aus einer ganz neuen Perspektive
erleben.
Fischland-Darß-Zingst einmal aus der Luft erkunden.
Das tiefe Blau der Ostsee, das intensive Grün des Darßwaldes und der weiße Sandstrand der Küste sind im Kontrast zueinander einfach faszinierend. Wobei die Naturlandschaft der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst im erheblichen Maße von der Küstendynamik der Ostsee durch Sedimentanlandungen
geprägt wird. Land entsteht hier immer wieder neu. Von hoch oben aus der Luft kann man die Folgen dieses einzigartigen Naturschauspiels wunderbar betrachten. Also wieso nicht einmal mit dem
Flugzeug über Fischland-Darß-Zingst abheben. Bei gutem Wetter läßt sich sogar die die Flußlandschaft rund um die Peene entdecken.
In der Pfingstzeit vom 21. Mai bis 24. Mai fliegt AIR HAMBURG nach Barth/Flugplatz und veranstaltet dort Rundflüge über das Fischland und den Darß. Mit einer viersitzigen Cessna wird täglich von
9 Uhr bis 18 Uhr zu jeder vollen Stunde gestartet. Die Flugzeit beträgt zirka 30 Minuten bei einem Preis von nur 40 Euro pro Person. Es sollten mindestens zwei Personen pro Flugzeug fliegen. Die
Route kann dabei individuell mit dem Piloten festgelegt werden. Und das Beste, jeder sitzt an einem Fensterplatz.
Auch der Hinflug von Uetersen nach Barth am 20. Mai und der Rückflug von Barth nach Uetersen am 24. Mai sind buchbar. Der Preis liegt hier bei 99 Euro pro Person und Strecke. Ein Rundflug über
Fischland-Darß-Zingst ist dabei auch ein tolles Geschenk. Vorherige Buchungen sind aber notwendig, da die Nachfrage riesig ist. Buchungen werden unter 040/70708890 oder unter 0170/7258795
erbeten. Die Ticketmengen sind begrenzt und der Vorverkauf startet ab sofort. Es lohnt sich, einmal Fischland-Darß-Zingst aus der Luft zu erleben. Es sieht von oben wunderschön aus. Bei Fragen
rufen Sie uns gern an oder schreiben Sie eine Mail an hackethal@air-hamburg.de.
Quelle und weitere Information:
Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst e.V.
Barther Str. 31, 18314 Löbnitz
Tel. 038324-6400
Fax: 038324-64034
E-Mail: info@tv-fdz.de
Internet: www.fischland-darss-zingst.de
von Mueritz
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